Heinrich XI. – ein gläserner Kunde?

Dr. Ulf Häder, Direktor Staatliche Bücher – Kupferstichsammlung Greiz

Die privaten Chatoull-Rechnungen als Quelle für das Leben am Greizer Hof


Im historischen Verwaltungs- und Rechnungswesen der reußischen Territorien bezeichnete „Chatoull(e)“ (auch Schatulle) die fürstliche Privatkasse.

Entsprechend sind Chatoull-Rechnungen die Abrechnungen über Einnahmen und Ausgaben der persönlichen Hof- bzw. Privatfinanzen des Landesherrn — getrennt von der staatlichen Kammer- oder Landesrechnung.

Bei den Reußen bedeutete das konkret:

                Gelder für persönliche Hofhaltung

                repräsentative Ausgaben

                private Besitzverwaltung

                Sonderzahlungen außerhalb der regulären Staatskasse.

Solche Rechnungen waren Teil einer eigenen Buchführung welche wiederum der internen Kontrolle der fürstlichen Mittel diente.

Historisch begegnet uns dieser Begriff im Umfeld der Fürstenhäuser von Haus Reuß, besonders in den Verwaltungen von Fürstentum Reuß jüngere Linie und Fürstentum Reuß ältere Linie.

Es handelt sich also um Privatkassenabrechnungen des Fürsten, nicht um staatliche Haushaltsrechnungen.

Mit großer Spannung dürfen wir die Ausführungen von Dr. Häder erwarten.

Platzreservierungen sind möglich und erwünscht.

Förderverein Oberes Schloss Greiz e.V.
Ulrich Jugel (1. Vorsitzender)
Oberes Schloss 6
07973 Greiz

Telefon: (03661) 69836
Mobil: (0170) 3506332

Text: Michael Hendel (KI – basiertes Recherchetool)

Poster: Firma Christian Tischendorf – Die Medienpartner Greiz